FotoKai Pflaume führt Kandidatin aufs Glatteis

„Nur die Liebe zählt“ drehte Liebesbeweis in der Eissporthalle am Salzgittersee

Von Dennis Lendeckel 

LEBENSTEDT. In einer im wahrsten Sinne des Wortes Nacht- und Nebel-Aktion überraschte Kai Pflaume mit seinem Team der Fernsehshow „Nur die Liebe zählt“ eine ahnungslose Kandidatin in der Eissporthalle am Salzgittersee. Mitten im einfallenden Schneegestöber holte der Star-Moderator die Kandidatin abends aus Schladen ab und führte sie nach Fredenberg auf das in Nebel gehüllte Eis.

Auf der Suche nach einer passenden Örtlichkeit hatte das Sat.1-Team vergebens in Bad Harzburg geforscht, und war dann schnell in Salzgitter fündig geworden. Mit Hilfe der städtischen Sport und Freizeit GmbH (SFS) wurden die Aufbauten in der Eissporthalle errichtet, unzählige, herzförmige Luftballons positioniert und die Kameraeinstellungen getestet. Mal hektisch und mal mit einer stoischen Gelassenheit hantierte die Crew an den Geräten und den Walkie-Talkies, bis alle Vorbereitungen abgeschlossen waren.

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit fuhr Kai Pflaume mit der Kandidatin vor und führte sie - nur im wörtlichen Sinne - aufs Glatteis. (Da die Sendung erst am 4. März ausgestrahlt wird, darf der Name des Paares noch nicht bekannt gegeben werden, Anmerkung der Redaktion). Die Techniker hatten die Eisfläche kurz zuvor komplett in kniehohen Nebel gehüllt, um den Überraschungseffekt zu erhöhen. Noch ein kurzes Gespräch zwischen Moderator und Kandidatin, dann trat ihr Lebenspartner unter den aufsteigenden Herzluftballons hinter einer Wand hervor, ging langsam auf sie zu und dankte ihr unter Tränen für das gemeinsame Durchstehen schwerer Schicksalsschläge.

In Großaufnahme hielten die Fernsehkameras die Emotionen der beiden fest. „Dass dafür mehrere „Takes“ nötig waren, wird man in der ausgestrahlten Show natürlich nicht sehen, aber wenn sich ein Kandidat mal verspricht oder eine Einstellung nicht gelungen ist, drehen wir das eben noch einmal“, verrät Axel Kersten von der Produktionsfirma Endemol.

Auf die Idee mit der Eissporthalle kam Kersten spontan. Er hatte den Auftrag erhalten, eine ungewöhnliche Location zu finden, die nicht zu weit vom Wohnort entfernt sein durfte. Dafür fuhren er und Aufnahmeleiter Roland Groß die Region ab und waren von der Eissporthalle am See sehr angetan. „Die Zusammenarbeit mit der SFS war ausgezeichnet, deren gesamtes Team war unheimlich nett und hilfsbereit. Ohne ihre Hilfe wäre die Aufnahme um ein Vielfaches schwieriger geworden“, lobten Groß und auch Kai Pflaume das Engagement.

Bereitwillig und ohne jegliche Allüren nahm sich der Star-Moderator nach den Aufnahmen die Zeit, alle Autogramm- und Fotowünsche des Eissporthallenteams zu erfüllen. „Ein Promi zum Anfassen und auch hinter der Kamera sehr sympathisch“, waren nicht nur Walter Strauß und Wolfgang Philippsen von der SFS angetan von dem bodenständigen Fernsehmoderator, der beim Abschied ein Wiederkommen versprach.

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